Ausserrhoder SVP einstimmig für Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»
Die SVP Appenzell Ausserrhoden hat am vergangenen Mittwochabend ihre Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni gefasst. Die Partei spricht sich dabei klar für die Annahme der Nachhaltigkeitsinitiative (Keine 10-Millionen-Schweiz) aus. Ebenfalls ein Ja empfiehlt sie zum Referendum über das Zivildienstgesetz.

Parteipräsident und Kantonsrat Anick Volger begrüsste die Mitglieder in Teufen im Foyer des Hotels Linde. Mit Freude blickte er auf die jüngsten Erfolge der Ausserrhoder Volkspartei zurück: Am 8. März 2026 wurde Edgar Bischof vom Stimmvolk deutlich in den Nationalrat gewählt. Seine Tätigkeit in Bern hat er bereits aufgenommen. Zudem hat die Junge SVP Säntis mit der Einreichung ihrer Initiative «Keine Bildschirmzeit auf dem Pausenplatz» (Handyverbotsinitiative) einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Parteisekretär Michael Vierbauch, selbst Offizier, stellte das Referendum zum revidierten Zivildienstgesetz vor. Die Parteiversammlung sprach sich einstimmig für ein Ja zur Vorlage aus. Die Vorlage bringt Fairness unter allen Dienstpflichten und gewährleistet auch in Zukunft die Sicherheit unseres Landes.
Die Nachhaltigkeitsinitiative («Keine 10-Millionen-Schweiz») wurde von Anick Volger präsentiert. Für die SVP ist die Vorlage eine der bedeutendsten der vergangenen Jahre. Die Partei will mit dieser Vorlage die unkontrollierte Zuwanderung und die damit verbundenen Nachteile für die Gesellschaft stoppen. Die Auswirkungen sind auch in unserem Kanton konkret erkennbar. Die masslose Zuwanderung führt zu verstopften Strassen, überfüllten Züge und die Zubetonierung von Grünflächen. Ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum ist nur mit Annahme dieser Initiative möglich. Dementsprechend beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig die Ja-Parole und wird sich mit voller Kraft für eine Annahme der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» am 14. Juni einsetzen.